
Ich werde sehr häufig gefragt, ob ich neben meinen Lichtkunstprojektionen auch „normal“ malen würde. Es scheint mir bei der Frage etwas an Akzeptanz für die Wertigkeit von multimedialer Kunst zu mangeln. Aber davon abgesehen lautet die Antwort: Ja. Ich arbeite auch mit Farben und Pinsel auf Papier und Leinwand.
Tatsächlich beginnen sogar die Lichtkunstprojektionen analog: Bevor die Motive am Monitor entstehen, konzipiere ich sie mit Bleistift und Tusche, erarbeite das Farbkonzept mit Pinsel auf Leinwand und erst dann übertrage ich die Motive in die digitale Bildwelt. Dieser Weg vom analogen Entwurf zum projizierten Bild prägt unsere gesamte Arbeit.
Neben der Lichtkunst arbeite ich als Illustratorin und Gestalterin. Ich spiele gerne mit der Spannung von zarten Linien und kräftigen Farbflächen. Meine bevorzugten Materialen sind Tusche, Acryl und Acrylstifte. Finalisiert werden die Bilder meistens digital.
Wie meine Lichtkunst, so haben auch meine Auftragsillustrationen sehr oft mit dem Thema Musik zu tun. Für den Landesmusikrat Berlin entwickelte ich Key Visuals für verschiedene Projekte, unter anderem für „Jugend Musiziert“. Für unsere eigenen Produktionen und Auftritte gestalte ich Plakate, Flyer und Pressematerial. (Beispiel-Arbeiten weiter unten)
Weitere freche Frage, die ich häufig gestellt bekomme: Kannst du davon leben? Ja. Und ich freue mich über Aufträge: Illustrationen, Key Visuals und Plakatgestaltung.
Kontakt: https://kopffarben.de/kontakt/
Monologe im Zwischenraum
In meinen freien Arbeiten setze ich mich mit der Beziehung von Körpern und Raum – beziehungsweise dessen Nichtexistenz – auseinander. Zwischen Fliegen und Fallen, Loslassen und Festhalten, Zweifel und Leichtigkeit suche ich in den Zwischenräumen den Moment, in dem sich oben und unten auflösen und was dort von uns übrig bleibt.
„Monologe im Zwischenraum“ Grafik/ Malerei/mixed media 2025






KOPFFARBEN
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